Ironman 2007 – Special Thanks to Fans

Ich persönlich muss sagen, dass ich den Fanfaktor wirklich unterschätzt habe. Bei meinen bisherigen Marathons und Triathlons kam mir das noch nie so wichtig vor. Immer dachte ich mir : „Laufen muss ich ja doch selber!“

Beim Ironman 2007 war alles anders. Ohne die zahlreichen mitgereisten Fans wäre es viel viel härter geworden – da bin ich mir sicher. Deswegen auch dieser Eintrag:

Conny – Als Partnerin eines am Ironman teilnehmenden Athleten muss man härter als Eisen sein. Ich würde das nicht schaffen glaube ich. Die letzten 8 Monate (speziell die letzten beiden) waren nicht leicht. Wenn jemand mehr als 20 Stunden pro Woche Sport macht bzw. dabei „zum Sport zu fahren“ bzw. duschen zu gehen, zu dehnen oder was auch immer, dann geht das natürlich auf die Substanz. Den tollen Waschbrettbauch kann ich als Gegenleistung leider noch immer nicht aufweisen. Danke für die Organisation vom Hotel, Trainier Franz Frühauf, zahlreichen Büchern, Radgeschäften, Triathlonforen, Ernährungswegweisern etc. Das alles ist nicht meines – und dafür bin ich vollkommen ungeeignet. Danke für das Verzichten auf die „schlechtes Gewissen“ Drüse. Das hatte ich durch den Zeitmangel sowieso.
Deine Rolle beim Ironman war super und als wir uns bei KM12 der Laufstrecke gesehen haben und du mir Trost und Motivation gespendet hast – das war wichtiger als alles andere. Ich könnte mich schlagen dafür, dass ich beim Zieleinlauf nicht nach dir Ausschau gehalten habe und dir so gezeigt hätte, wie wichtig du warst – aber sei dir sicher: Du bist der wichtigste Mensch für mich.

Julian – also wenn ein 10jähriges Kind es aushält 13 Stunden darauf zu warten, dass „das Idol“ in das Ziel reinwackelt, dann ist das schon eine super Leistung. Danke, dass du so toll durchgehalten hast und mir die letzten beiden Wochen vor dem Ironman nicht übel nimmst, weil ich nicht immer ganz so ruhig geblieben bin.

Barbara, Ursula, Stefan K.

ich war schon begeistert als ihr schon letzten Sommer gesagt habt, dass ihr da mitfahren werdet um mich anzufeuern. Ihr wusstet ja nicht was euch da erwartet und ich hoffe ihr habt es nicht bereut (habe mir aber schon die Absolution von der Ursi geholt). Ich hoffe ihr unterschätzt nicht, wie wichtig das war euch zu sehen – das war es. Wenn man so herumläuft und sich Motivationspfeiler sucht, dann ist es beruhigend zu wissen, dass in den nächsten Kilometern wieder wer kommt, der einen kennt und an einen denkt. Danke. Danke für die super Triathlonhose, die teuer war als meine Pedale samt Schuhe vom Rad.

Petz, Fladi, Stefan B:
Das erste Mal am Rupertiberg wars ja noch noch lustig. Beim zweiten Mal dann aber wichtig! Danke fürs lautstarke Anfeuern und vor allem für die Unterstützung auf der Laufstrecke. Schön wenn einen jemand auffordert bei den Labestationen wirklich stehen zu bleiben und sich Zeit zu lassen – es ist ja wirklich sch.. egal. Danke für die Betreuung im Zelt nach dem Rennen und dass ihr euch die Zeit genommen habt. Das war wirklich sehr sehr nett und wichtig.

Meine Eltern / Bruder – Danke, dass ihr euch das angetan habt. Ich weiß, dass Massenveranstaltungen wie diese nicht gerade euer Fall sind. Umso netter fand ich es auch dort dabei zuhaben. Danke für die Beaufsichtigung vom Julian.

Danke allen anderen die mit denen ich über den Ironman gesprochen habe bzw. die mir Tipps gaben wie es zu machen ist.

Es gab aber auch einige Athletenkollegen die mir geholfen haben:

Max Röhsler: Nachdem ich mit ihm im Sommer 2004 den ersten Triathlon gemacht haben sind wir beide ja ziemlich eingekippt. Privat Freunde, trennen uns zwar leistungsmäßig Welten (er finishte 2006 in 9:53), aber dennoch steht er mit Rat(d) und Tat bereit zu helfen. Der Cola Tipp für heute war super, aber das war natürlich nicht der einzige. Vielleicht schaffen wir es ja beide gemeinsam die Marathon 3h zu knacken, da seine Bestzeit bei 3:04 und meine bei 3:13 liegt. Das müsste doch eigentlich funktionieren.

Martin Mühl: Er hat mit seinem Weblog einfach viele Fragen beantwortet die ich mir immer wieder stellte, weil er einfach schon länger dabei ist. Am Samstag hat er mir noch seine Handynummer geschickt, damit ich ihn bei Fragen anrufen konnte. Und das obwohl wir uns noch nie gesehen bzw. getroffen haben. Leider hatte er beim Ironman 2007 kein Glück und fuhr sich zwei Platten ein – aber das müsst ihr in seinem Blog selber lesen (Achtung – Tränenalarm)

Christian Clerici: Ein Typ der den Stefan Raab schlägt ist natürlich cool. Er wurde ja als Promi von einem erfahrenen Expertenteam (Trilife.at)betreut und in einem halben Jahr auf „Ironman“ getrimmt. Seine Eindrücke und Erlebnisse hat er in seinem Blog festgehalten, den ich einfach super fand, weil ich mich darin oft fand. Auf der Strecke habe ich ihn dann sogar getroffen und gebeten weiter zu schreiben. Mit den Worten „Mach ich“ lief er weiter. Schaun wir mal. Auch sein Bericht dürfte spannend sein, denn angeblich ist ihm auch der Mantel gerissen und er musste 1h auf die Reparatur warten.

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