28 Tage sind vorbei – I´m back.

28 Tage klingt ja eigentlich nicht besonders viel.Sind ja immerhin nur 4 Wochen. Dennoch kann ich nach dieser kurzen Zeit Großes berichten, denn seit nunmehr 28 Tagen läuft mein Trainingsprogramm für den LCC Herbstmarathon am 26.Oktober in Wien und nach diesen vier Wochen bietet es sich an ein kleines Zwischenresümee zu ziehen.

Mein Trainingsplan sieht ja eine planmäßige Zielzeit von 3:15 vor und das bedeutet in etwa fünf! gezielte Trainingseinheiten pro Woche. Nachdem ich, aufgrund schlechter Planung, die erste Woche gleich mal „verschlafen“ hatte, blieben mir nurnoch 9 Wochen um dieses Ziel zu erreichen. Gut, ich habe einfach mal die „Eingewöhnungswoche“ gestrichen und bin gleich in medias res gegangen. Das war natürlich nicht ganz unanstrengend.

Rechtzeitig zum Trainingsstart hatte ich ja meine neue Polar S725 cad Uhr bekommen und somit lassen sich die Daten leicht auswerten. Die Statistik der Uhr sagt:

  • 30 Stunden gelaufen => mehr als eine Stunde im Schnitt täglich
  • 250km zurück gelegt
  • 14000 Kalorien verbraucht

Im Schnitt war ich also jeden Tag etwa eine Stunde laufen, und habe dabei eine Distanz von etwa 9km zurückgelegt. Das klingt einerseits ganz gut, vom Pace her allerdings noch relativ schlecht. Immerhin will ich ja beim Marathon eine Pace von 4:37 schaffen, um auch wirklich die 3:15 zu schaffen.

Aber ich bin sehr stolz. Immerhin habe ich alle vier Longjoggs gemacht und bin bin jeweils die 25,27 und 32 km gelaufen. Das waren fast Einheit um die 3h und das ist dann doch schon sehr nahe an der Zeit, die ich dann schlussendlich auch laufen werde. Die Longjoggs haben auch echt viel gebracht. Viel wichtiger ist aber, dass es mir dabei körperlich immer sehr sehr gut ging, sofern ich ich nicht vergessen hatte, mir ausreichend trinken und essen mitzunehmen.

Besonders „lustig“ waren aber die Intervalleinheiten, die teilweise enorme Ansprüche an mich stellten. Da waren zum Beispiel Einheiten mit 3×3km zu 4:30 oder 6x 4:10 und das war dann schon sehr hart. Geschafft habe ich aber alle diese Einheiten irgendwie.

Resümee:

Nach diesen 4 Wochen bzw. 28 Tage kann ich sagen, dass ich mich wieder als „echten Läufer“ sehe und es mir einfach Spaß macht. Sicher, es ist eine Überwindung zu trainieren, gerade bei diesem teilweise wirklich scheußlichen Herbstwetter, aber insgesamt habe ich nur 3 Einheiten ausgelassen und dabei handelte es sich immer nur um regenerative Einheiten im Kurzzeitbereich.

Auf jeden Fall bin ich voller Motivation und großer Hoffnung auch die nächsten 5 Wochen fleißig weiterzumachen. Immerhin will ich meine Zielzeit um die 3:15 schaffen und es schaut wirklich ganz gut aus, dass ich dieses Ziel auch erreichen kann. Wir werden sehen.

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