Neun Wochen Training haben sich bewährt – ich bin fit, ready und voller Erwartung.
Wenn man seinen letzten Longjogg hinter sich gebracht hat, das letzte Intervalltraining abgeschlossen ist und man auch innerlich denk dass es jetzt eigentlich reicht weil man fit ist -
dann, und wohl nur dann kann man getrost von sich behaupten: ich bin ready
Bezüglich Trainingsplan bin ich sehr zufrieden was ich mir da selber zusammengebastelt hatte. Ausgestattet mit den Unterlagen vom Lauftrainerseminar, habe ich mir ja einen 10 Wochen Plan zusammengestellt. Okay, die erste Woche habe ich wortwörtlich gleich mal verpennt nach dem Urlaub, aber dann war ich echt konsequent und habe alles durchgezogen.
4 Einheiten pro Woche zum Erfolg:
Mit vier Einheiten hatte ich das alles auch ganz gut geplant. Eine locker Einheit, ein Mal Intervall, einmal was schnelleres und natürlich der obligate Longjogg am Wochenende bzw. Am Montag. Nach den neun Wochen kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich kaum Einheiten ausgelassen habe. Vor allem habe ich ALLE Longjoggs gemeistert – und das war immerhin NEUN an der Zahl.
Resümee Trainingsplan: Doppelplus
persönliches Empfinden und Verletzungen:
nach diesen neun Wochen kann ich ganz klar sagen:
- ich fühle mich körperlich und seelisch in sehr sehr guter Form. Auch deswegen, weil ich mir selber Zeit gegeben habe. War ich Anfangs noch beim Longjogg mit 6:10er Zeiten auf den km unterwegs, statt den berechneten 5:30 – habe ich immer gewusst, dass das schon wird. Den letzten Longjogg lief ich mit Puls 143 und einer 5:20iger Zeit.
- Bei den Intervallen habe ich mir anfangs fast die Seele aus dem Leib gekotzt. Mein letztes Intervall lief ich mit 4:30 und Puls 155 – ohne Probleme, einfach super.
- Kraft habe ich genug getankt, wie auch meine beiden 10 km Läufe bewiesen haben. Mit einer knappen Minute über meiner bisherigen Bestzeit beim AVIA Bisamberger Nightrun – war ich super zufrieden.
- Verletzungen und Kreuzschmerzen:
um es auf den Punkt zu bringen. Laufen macht frei – mich zumindest. Während dem Laufen hatte ich nie Schmerzen. Danach selten. Im Alltag sind sie so gut wie verschwunden. Leider ist meine Körperhaltung insgesamt gesehen noch immer wohl eine Schonhaltung, aber daran arbeite ich weiter.
Resümee: Dreifachplus weil nicht aufgegeben
Ziel und Ausblick:
Der Herbstmarathon vom LCC ist ja MEIN sportliches Highlight eines wirklich durchwachsenen und mit vielen Rückschlägen behafteten Jahres 2008. Dass ich klar unter der 4 Stunden Marke bleiben wollte, war klar. Ob es die vom Trainingsplan gezielte 3:15 werden, wird wohl mehr vom Wetter und der Tagesverfassung abhängen, als von meinem Training. Jeder weiß: es gibt gute Tag und eben nicht so gute.
Mein letzter lockerer Lauf mit 14km und 4:50 bei 149 Pulsschnitt hat mir sehr zu hoffen gegeben. Wenn es ein ähnlich toller Tag ist am Sonntag, dann geht sich alles aus und wahrscheinlich noch mehr.
Resümee allgemein:
Ich habe mein Möglichstes getan. Bin fit, ausgeglichen und vor allem ihn habe so viel Spaß am Laufen wie schon lange nicht mehr. Mir tut nix weh, die Kraft ist da. Es kann nix passieren. Wenn ich die drei fünfzehn schaffe ist es super. Wenn nicht bricht auch keine Welt zusammen. Au jeden Fall war es die beste Entscheidung für diesen Marathon zu trainieren die ich in dem Jahr getroffen habe und vielleicht wird’s noch ein versöhnlicher Abschluss eines harten Jahres.
Die neun Wochen Statistik
Dank meiner Polar S725cad, die ich ja zum Trainingsstart gekauft habe, kann ich ganz genau sagen, was wie und wann.
Totale Kcal: 28232
Total Time: 53:15 h
Total Distanz: 545 km
Bin also ganz zufrieden.
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