Wie immer sagen alle Trainingspläne in den letzten zwei Wochen „Schonung“ an, und auch wenn ich dieses Jahr nicht annähernd an die Trainingsumfänge der letzten Jahre herankam, so wollte ich mich bei der Tapering Phase zumindest an den „Plan“ halten. Geplante „Nichts Tun“ ist irgendwie auch cool. Also die Trainingsumfänge auf 4h / Woche (Rad in die Arbeit etc.) reduziert und den Körper schonen.
Mein letztes gezieltes Training war somit zwei Wochen vor dem Ironman und bestand aus einer Schwimm und Laufeinheit. Beides gut, beides sehr schnell. Damit ging ich in die Tapering Phase.
Voll im Leben
Rauchen: mit dem Rauchen wollte ich eigentlich „wie immer“ 1 Monat vor dem Ironman aufhören. Das brachte bislang zwei Mal wirklich eine Steigerung. Dieses Jahr schaffte ich das nicht und versuchte zumindest nicht „mehr“ zu rauchen. Die Vorgabe von einer halben Packung pro Tag, hielt oft, aber nicht immer. Ein Fiasko und ein Eingeständnis, dass da was passieren muss.
Just in der Tapering Phase ergaben sich die eine oder andere Party, Grillerei, Abschlussfest etc. Nachdem ich – auch sportbedingt – an solchen Sachen normalerweise nicht teilnehme, war jetzt – wo der gezielte Sport ausfiel – die Zeit gekommen auch diesen Dingen nachzugehen. Den Bier-Schnitt der letzten 6 Monate dürfte ich damit gehoben haben.
Leichte Zweifel
DAS alles ließ mich an meiner „Rechnung“ und „Vorgabe“ die Sub12 zu schaffen etwas zweifeln. Mein Gefühl beim Hinfahren nach Klagenfurt war daher eher nicht so gut, aber ich redete mir ein, dass das schon werden würde.
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